Volksbund-Ahorn Presseberichte



Aussage von Helmuth Graf von Moltke, preußischer Generalfeldmarschall, aus dem Jahre 1875:
„Wenn man den Krieg, wie ich, aus der Nähe gesehen hat, kann man nur tiefe Abscheu vor ihm haben.
Er ist die schlimmste Geißel der Menschheit, und sicher muß man alles tun, um ihn zu vermeiden.



Gedenktafel im Ahornwald erklärt das Geschehen am Ostersamstag 1945

Hinweistafel Ehrenmal



Schulleiter aus Altötting auf Kriegsgräberfahrt in Ahorn

Pressemitteilung


Aktives Engagement von Soldaten der Bundeswehr gegen Krieg und Gewalt
Aus den Fränkischen Nachrichten

Aktives Engagement gegen Krieg und Gewalt

Der Bericht wurde von Christian Scholz geschrieben!
Hier Text und Foto in besserer Qualität:

Foto zu Aktives Engagement gegen Krieg und Gewalt     

Buch/Niederstetten. Soldaten von der ersten Staffel des Transporthubschrauberregiments 30 aus Niederstetten
waren zur Weiterbildung zum Thema Kriegsgräberfürsorge an der Gedenkstätte im Ahornwald und am Soldatenfriedhof in Buch.

In den letzten Kriegstagen sind 1945 im Ahornwald 26 blutjunge Soldaten einen sinnlosen Tod gestorben.
An diesem denkwürdigen Ort trafen sich jetzt Soldaten aus Niederstetten im Rahmen der politischen Bildung.
Ausbildungsinhalt war die gemeinsame Verpflichtung von Bundeswehr und Volksbund für die Kriegsgräberfürsorge.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Bundeswehr wirken für das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
schon immer eng zusammen. Der Volksbund hat eigens „Bundeswehrbeauftragte“ berufen. In der Truppe gelten „Richtlinien
zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege in der Bundeswehr.“

Oberstleutnant a.D. Christoph Schwarz, Beauftragter für die Bundeswehr in Baden-Württemberg, hatte die erste Staffel
des Transporthubschrauberregiments 30 am Morgen in Niederstetten über den Volksbund und die Kriegsgräberfürsorge unterrichtet.

Die Gedenkstätte im Ahornwald war anschließend ein gutes Beispiel für aktives Engagement als Zeichen gegen Krieg und Gewalt.
Das Mahnmal wurde 1970 mit Unterstützung des Volksbundes von den damaligen Gemeinden Buch am Ahorn und Heckfeld errichtet.

An der Kranzniederlegung nahm auch Ludwig Schön aus Hardheim teil, dessen Großcousin unter den Gefallenen im Ahornwald war.

Major d.R. Peter Kernwein, Vorsitzender im Ortsverein Ahorn des Volksbundes, war der ideale Referent für die Schilderung der Tragödie
im Heckfelder Ahorn am Ostersamstag, 31. März 1945. Der frühere Ortsvorsteher hat viele Informationen über die
historischen Ereignisse bei Kriegsende gesammelt und war mit Überlebenden persönlich bekannt.

Sichtlich betroffen hörten die Heeresflieger zu, als Peter Kernwein mit Bildtafeln vom ungleichen Kampf der 34 Infanteristen erzählte:
Von Theo Weichenberger, den sein Messbuch in der Uniformtasche gerettet hat als ihn eine Kugel traf. Von Feldwebel König
der noch gerufen hatte „Buben ergebt euch“.
Von Pfarrer Müller, der sich am Ostersonntag um die Bergung der Gefallenen gekümmert hat, die am Abend des Ostermontags
in Buch bestattet wurden.

Der Soldatenfriedhof in Buch war die zweite Station der Weiterbildungsmaßnahme. Vorher gab’s an den Windrädern Mittagsverpflegung.

„Sie starben in der Blüte der Jugend“ steht auf der Platte des Soldatengrabes, wo heute noch 20 der jungen Reserveoffiziersanwärter ruhen.
Einige waren erst 17. Sechs Gefallene waren nach dem Krieg in ihre Heimat überführt worden.

Die Kameraden aus Niederstetten legten auch am Soldatengrab einen Kranz nieder und einer trug das offizielle Totengedenken des Volksbundes vor.
Zur Abschlussbesprechung mit Staffeleinsatzoffizier Steffen Mika kam noch Bürgermeister Elmar Haas und freute sich über
die Motivation der Soldaten.
cs




Soldaten renovieren die Gedenkstätte 2003
Aus den Fränkischen Nachrichten

Renovierung des Denkmals 2003



                           Renovierung des Denkmals 2003   

Diese Gedenkstätte befindet sich an der Stelle, an der in den letzten
Kriegstagen noch 26 sehr junge Soldaten ihr Leben verloren.
Das Mahnmal wurde vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
zusammen mit den ehemaligen Gemeinden Buch am Ahorn und
Heckfeld im Jahre 1970 errichtet.
In der Zwischenzeit wurden nur kleinere Instandsetzungsarbeiten
durchgeführt, so dass eine grundlegende Reinigung der Steine,
eine Drainage des Innenbereiches und eine neue Aufschotterung
des Weges erforderlich war.
Dies alles ist an zwei Tagen durch einen Arbeitseinsatz von Soldaten
der StKp Radarführungsabteilung 23 aus Lauda erfolgt,
Material und Werkzeuge dazu wurden von der Gemeinde Ahorn
zur Verfügung gestellt.
Allen Beteiligten möchte ich dafür recht herzlich im Namen der
Ortsgruppe des Volksbundes Ahorn und des OR Buch dafür danken.

Renovierung des Denkmals 2003
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